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Die Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte Kasachstan |
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18.07.2010
Am 18. Juli 2010 fand der offizielle Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kasachstan statt. Dies ist ihr erster Besuch als Chefin der deutschen Regierung. In Astana traf sich die Bundeskanzlerin mit dem Präsidenten Nursultan Nasarbajew und dem Ministerpräsidenten Karim Massimow. Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland wird ein intensiver politischer Dialog auf höchster Ebene gepflegt. Das letzte Treffen von N. Nasarbajew und A. Merkel fand während des Besuchs unseres Staatsoberhauptes in Berlin Februar 2009 anlässlich der feierlichen Eröffnung des Kasachstan-Jahres in Deutschland statt. Die Gespräche in Astana verliefen im Geist der Offenheit und des gegenseitigen Verständnisses und ermöglichten einen inhaltsreichen Meinungsaustausch über Fragen der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit. Das Treffen, das im Rahmen des "Deutschland-Jahres in Kasachstan" stattfand, und die laufenden Veranstaltungen gaben die Möglichkeit, beide Völker näher zu bringen und der kasachischen Gesellschaft das moderne Deutschland vorzustellen. Während dieses Besuchs in Astana wurde ein großes Paket von bilateralen Dokumenten, und zwar, 9 zwischenstaatliche und 42 wirtschaftliche Vereinbarungen und Verträge in Höhe von insgesamt mehr als 2 Mrd. € unterzeichnet. Es wurden auch mehrere Dokumente im Bereich der Ausbildung von kasachischen Managern in Deutschland, in Bereichen Landwirtschaft, Umweltschutz, Prävention und Notfallmanagement, Gesundheit, Lokalisierung von Joint Ventures, unterzeichnet. |
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Astana: gigantische Indoor-City “Khan Shatyr” eröffnet |
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06.07.2010
Die Indoor-City Khan Shatyr (kasachisch: großes Zelt) hat gestern seine Pforten in Astana eröffnet. Die Eröffnung fällt mit dem 12-jährigen Bestehen der Hauptstadt zusammen. Khan Shatyr, ein 150 Meter hohes Zelt hat eine ellipsenförmige Basis von 140.000 Quadratmetern. Das Riesenzelt mit einer Fläche über mehr als zehn Fußballstadien beherbergt einen riesigen Park, einen eigenen Strand mit Fluss für Bootsfahrten, zahlreiche Kinos, Restaurants und einen Shoppingbereich. Das Dach des Zelts besteht aus einem speziellen Stoff (Polymerisationsprodukt), der tageslichtdurchlässig ist und Schutz vor extremen Klimaverhältnissen (40 Grad Celsius im Sommer und -40 Grad Celsius im Winter) bietet. Zweck der Indoor-City ist das Angebot von kulturellen und sozialen Aktivitäten bei angenehmen Temperaturen in Astana zu erweitern. Nach dem Palast für Frieden und Einklag (einer riesigen 2006 fertiggestellten Glaspyramide) ist Khan Shatyr nun das zweite gigantische Bauprojekt in Astana, das vom Star-Architekten Norman Foster (Foster&Partners) entworfen wurde. Zahlreiche einflussreiche Staatsmänner nahmen an der Eröffnungszeremonie gestern teil. Darunter waren Russlands Präsident, Dimitry Medvedev, der Präsident der Ukraine, Viktor Yanukovych, der türkische Präsident, Abdullah Gül, der Präsident Weißrußlands, Alexander Lukaschenko, der Präsident Armeniens, Serzh Sargsyan, der Präsident Tadschikistans, Emomalii Rahmon, die Präsidentin Kirgisistans, Roza Otunbayeva, der Kronprinz von Abu Dhabi, Mohammed bin Zayed Al Nahyan und der König Jordaniens, Abdullah II. Die Zeremonie begleitete der Opernsänger Andrea Bocelli und der kasachische “Sonnentanz” sowie das Stück des “Der goldene Mann” (eine legendäre Figur der kasachischen Geschichte) wurde aufgeführt. KHAN SHATYR FACT SHEET Ort: Astana, Kasachstan Baubeginn: Dezember 2006 Fertigstellung: Juli 2010 Eröffnung: 6. Juli 2010 Höhe: 150m Bodenfläche: 100.000 m² Kosten: 150 000 000 USD Architekten: Foster and Partners Bauingenieur: Buro Happold Eigentümer: Sembol Construction |
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OSZE und Kasachstan beraten über Kirgisistan-Konflikt |
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14.06.2010
Der OSZE-Vorsitzende, Kasachstans Außenminister Kanat Saudabayev sprach vergangenen Samstag, dem 12. Juni, mit der Leiterin der kirgisischen Übergangsregierung, Roza Otunbayeva. Er drückte seine Besorgnis über die Konflikte in der Region aus und erklärte den Opfern der Stadt Osch seine Kondolenz. Außenminister Saudabayev telefonierte auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der hohen Vertreterin der EU für Sicherheits- und Außenpolitik, Catherine Ashton, dem spanischen Außenminister, Miguel Angel Moratinos, dem russischen Außenminister, Sergey Lavrov und dem türkischen Außenminister, Ahmet Davutoglu. Außenminister Saudabayev kündigte an, den Spezialgesandten Kasachstans, Zhanybek Karibzhanov sowie einen Vertreter des OSZE-Konfliktvorsorgezentrums in Wien nach Kirgisistan zu schicken. Die UN- und EU-Vertreter bestätigten ebenfalls Spezialgesandte in die Krisenregion schicken zu wollen Die OSZE, die UNO und die EU haben angekündigt ihre Zusammenarbeit weiter zu verstärken, um Kirgisistan zu einer raschen Lösung zu verhelfen. |
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Kreditzinssenkung soll Wirtschaft ankurbeln |
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01.06.2010
Die kasachische Regierung möchte seine Wirtschaft mit zwei großen Kreditprogrammen weiter ankurbeln. Eine geplante Maßnahme sieht die Reduzierung der Zinsen für Firmen auf 7% und für Exporteure auf 4% vor. Die andere Vereinbarung umfasst eine staatliche Garantie von 50% des geliehenen Betrags. Das bedeutet, dass im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers, der Staat für die Hälfte des Betrags aufkommt. Diese Maßnahmen sind Teil des Programms ‚Business Road Map 2020‘, das die Regierung auf Initiative von Präsident Nasarbajew im April beschlossen hat. Die Regierung hat für die Stimulierung der Wirtschaft im Rahmen dieses Programms 200 Millionen USD bereit gestellt. |
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Westeuropa-Westchina Transitkorridor: 2010 grösstes Bauprojekt in Kasachstan |
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01.06.2010
2010 wird ein zentrales Teilstück der Westeuropa-Westchina Autobahn gebaut. Das über vier Jahre dauernde Projekt wird auf 5,68 Milliarden USD geschätzt. Das kasachische Teilstück der Westeuropa-Westchina Autobahn ist das größte Bauprojekt der Republik in diesem Jahr. Mehr als 50 000 Menschen sind im Jahr 2010 daran beschäftigt. Begonnen hat das Bauvorhaben vor einem Jahr, seine Fertigstellung soll 2013 erfolgen. Die Schnellstraße wird entlang der Seidenstraße an St. Petersburg, Moskau, Kazakan und Orenburg vorbeiführen. Die kasachischen Städte Aktobe, Shymkent, Almaty und Khorgos sowie die chinesischen Städte Urumchi, Lanzhou, Chengchow und Lianyungang liegen ebenso auf der Route. Finanziert wurde das Projekt aus staatlichen Quellen, Darlehen internationaler Finanzinstitute (Internationale und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die asiatische Entwicklungsbank, die islamische Entwicklungsbank) und Firmen. |
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Grußwort
Sehr geehrte Damen und Herren!
 Ich begrüße Sie auf der Webseite der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland. Sie können hier vielseitige Informationen über Kasachstan finden. Den Geschäftsleuten möchte ich empfehlen, in den folgenden Rubriken zu surfen wie Wirtschaftspolitik, Investitionsprojekte, Tourismus, wo Sie aktuelle Informationen nicht nur über die Wirtschaft Kasachstans, sondern auch über das Investitionsklima, die Business-Perspektiven sowie über mögliche Geschäftspartner finden können.
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