28.09.2009
Kasachstan setzt Kampf gegen Korruption fort

Bei der internationalen Anti-Korruptionskonferenz am 16. September in Astana betonte Präsident Nursultan Nasarbajew Kasachstans Einsatz gegen Korruption und Bestechung. In seiner Rede erklärte er, dass „Kasachstan der erste postsowjetische Staat war, der ein Gesetz gegen Korruption eingeführt hat“. Dieser Richtlinie zufolge werden korrupte Staatsbeamte gekündigt und dürfen nicht mehr für eine öffentliche Einrichtung arbeiten. Außerdem habe die Regierung ein Büro für Antikorruptionsmaßnahmen und eine Kommission gegen Korruption eingerichtet.
 
Der Präsident erinnerte, dass Kasachstan 2008 seinen Willen zur Rechtsstaatlichkeit gezeigt und die UN-Konvention gegen Korruption ratifiziert habe.

Im Rahmen der internationalen Konferenz unterstrich Präsident Nasarbajew Kasachstans zukünftiges Engagement. Er sagte, dass Kasachstan daran arbeite das politische System kompakter und transparenter zu machen und dass, „alle Möglichkeiten für korruptes Handeln aus dem Weg geräumt werden müssen“.
 
Das Staatsoberhaupt erklärte, dass die Wurzeln der Bestechung im Kommunismus lägen, da in der Zeit der Sowjetwirtschaft Dinge oft einfacher mit unrechten Mitteln und Geldgaben zu erreichen waren.

Die Regierung arbeite auch daran die Bevölkerung zu diesem Thema zu sensibilisieren, um korrupte Handlungen in Zukunft zu vermeiden. Ein politisches Programm gegen Bestechung und Korruption wurde bereits durchgeführt und an der Fortsetzung dieser Kampagne werde gearbeitet.

Er sagte weiter, dass bei Kasachstans Reformprozessen Beispiele anderer Staaten eine wichtige Rolle gespielt haben und, dass die heimische Anti-Korruptionspolitik internationalen Standards folge.

Gerne nehme Kasachstan Ratschläge anderer Staaten zu diesem Thema an und sei bereit für Gespräche und Erfahrungsaustausch, sagte der Präsident weiter.