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OSZE und Kasachstan beraten über Kirgisistan-Konflikt |
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14.06.2010
Der OSZE-Vorsitzende, Kasachstans Außenminister Kanat Saudabayev sprach vergangenen Samstag, dem 12. Juni, mit der Leiterin der kirgisischen Übergangsregierung, Roza Otunbayeva. Er drückte seine Besorgnis über die Konflikte in der Region aus und erklärte den Opfern der Stadt Osch seine Kondolenz. Außenminister Saudabayev telefonierte auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der hohen Vertreterin der EU für Sicherheits- und Außenpolitik, Catherine Ashton, dem spanischen Außenminister, Miguel Angel Moratinos, dem russischen Außenminister, Sergey Lavrov und dem türkischen Außenminister, Ahmet Davutoglu. Außenminister Saudabayev kündigte an, den Spezialgesandten Kasachstans, Zhanybek Karibzhanov sowie einen Vertreter des OSZE-Konfliktvorsorgezentrums in Wien nach Kirgisistan zu schicken. Die UN- und EU-Vertreter bestätigten ebenfalls Spezialgesandte in die Krisenregion schicken zu wollen Die OSZE, die UNO und die EU haben angekündigt ihre Zusammenarbeit weiter zu verstärken, um Kirgisistan zu einer raschen Lösung zu verhelfen.
Außenminister Saudabayev sagte, dass seit Beginn des Konflikts die OSZE, Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew und die kasachische Regierung großes Augenmerk auf die Krise in Kirgisistan gelegt haben und daran arbeiteten die erforderlichen Schritte zu setzen. Kasachstans Krisenminister Vladimir Bozhko kündigte heute an, dass die Republik alle Anstrengungen unternehmen werde um die kirgisische Bevölkerung zu unterstützen. Er sagte weiter, dass Kasachstan bereit sei kirgisische Flüchtlinge aufzunehmen und humanitäre Hilfe bereit zu stellen.
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