Willkommen in Kasachstan PDF Drucken
Kasachstan liegt in Zentralasien, im Innern des eurasischen Festlands. Das Territorium der Republik erstreckt sich von der östlichen Küste des Kaspischen Meeres im Westen bis zum Altai-Gebirge im Osten etwa 3 000 km., und umfaßt zwei Zeitzonen. Im Norden vom westsibirischen Tiefland bis zur Wüste Kysyl-Kum und der Gebirgskette Tiensschan etwa 2 000 km.
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Politik PDF Drucken
Am 28. Januar 1993 wurde die erste Verfassung des unabhängigen souveränen Kasachstans angenommen. Sie hatte historische Bedeutung für die Entstehung des neuen Staates und die Schaffung der Gesetzgebungsbasis der Republik. Doch die Bedürfnisse nach tiefgehenden gesellschaftlichen Wandlungen machten die Ausarbeitung einer neuen Verfassung notwendig, die in einem landesweiten Referendum am 30. August 1995 angenommen wurde.
Am 8. Oktober 1998 hat dann das Parlament auf Initiative des Präsidenten etwa zwanzig Änderungen und Ergänzungen an der Verfassung beschlossen, die die Vollmachten des Parlaments und die demokratischen Grundlagen des gesellschaftlichen Lebens erweiterten.

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Bildung PDF Drucken
Das Staatsprogramm der Entwicklung der Bildung in der Republik Kasachstan in den Jahren 2005-2010
Am 11. Oktober 2004 wurde das Staatliche Programm der Entwicklung der Bildung in der Republik Kasachstan in den Jahren 2005-2010 durch den Erlaß des Präsidenten der Republik Kasachstan N. Nasarbajew in Kraft gesetzt.

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Staatsaufbau und Parteien PDF Drucken
Die Verfassung
In der Verfassung sind die grundlegenden Prinzipien des staatlichen Aufbaus niedergelegt. Anzumerken ist, daß Kasachstan seit Erlangung der Unabhängigkeit bereits zwei Verfassungen angenommen hat, die erste im Jahre 1993, die zweite im Jahre 1995. 1990 bis 1993 war die Republik gezwungen, mit dem Aufbau ihrer Staatlichkeit auf Basis der alten sowjetischen Verfassung und der alten sowjetischen Gesetze zu beginnen, die den Anforderungen der neuen Realitäten nicht entsprachen und keine rechtliche Grundlage für den Staatsaufbau bieten konnten.
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Wirtschaft PDF Drucken

Sozialwirtschaftliche Entwicklung der Republik Kasachstan 2009

Ergebnisse der wirtschaftlichen Entwicklung Kasachstans 2009 sprechen über die Effektivität von Regierungsmaßnahmen, die zur Verminderung des Einflusses der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen worden sind.  

Nach dem Jahresablauf zeigt die kasachische Wirtschaft das Anzeichen einer Erholung. Das Wirtschaftswachstum ist von 0,5 bis 1% zu verzeichnen. Bemerkenswerte Zuwächse werden im industriellen Produktionssektor (+0,7%) und einigen Industriebranchen registriert, so im Bergbau (+5,7%), bei der Erdölförderung und Gewinnung von Gaskondensat (+8,0%) und bei der Erdgasförderung (+9,0%), Landwirtschaft (+10,6%), Personenbeförderungsleistung (+1,8), Kommunikationsdienstleistungen (+8,0%), Investitionen in Grundkapital (+2,3%) 

Die Inflationsrate betrug in diesem Zeitraum 4,7% (2008: 8,1%). Die Inflationsrate im September 2009 betrug 4,7% (3,4 Punkte weniger als im Dezember 2008) und im Jahresdurchschnitt – 6,2% (die niedrigste Kennwerte seit 2003). Einige Erfolge sind bei der Bewältigung der Arbeitslosigkeit zu beobachten.

Die Arbeitsloserate betrug im September  2009 6,0% (im Dezember 2008 – 9,5%). Somit setzte sich die Anzahl der Beschäftigten in der Volkswirtschaft aus 8,1 Mio. Menschen zusammen (Zuwachs – 2,4% oder 186.700 neue Beschäftigte).  

Außenhandelsvolumen betrug im Januar-August 2009 43,1 Mrd. USD (Rückgang um 41,9%), davon Export – 25,2 Mrd. USD (-49,2%), Import – 17,9 Mrd. USD (-27%).     

Zuwachs des durchschnittlichen Gehaltsniveau ist im August 2009 gegenüber gleicher Zeit des Vorjahrs wuchs um 8,4%, das Gesamtindex 2009 zu Vorjahr betrug 102%.  Der kurzfristige Wirtschaftsindikator im Januar-September 2009 zu gleicher Zeit des Vorjahres betrug 96,8% auf Basis der Veränderungen der Produktionsrate in der Landwirtschaft, der Industrie, dem Bauwesen, dem Handel, dem Transport und der Kommunikation, die 67-68% des BIP sind.   

Der Index der Konsumpreisen betrug im September 2009 im Vergleich zum Dezember 2008 104,7%. Die Preise nahmen zu: auf Lebensmittel um 2,4%, auf Konsumgüter um 6,9%, auf die Dienstleistungen um 5,8%. Die Preise für Industrieproduktion stiegen im September 2009 im Vergleich zum Vorjahr auf  22,4%.    

Nach den operativen Angaben betrug das BIP im Januar-Juni 2009 auf Basis der vorläufigen Preise ca. 43.3 Mrd. USD. Die Senkung der realen BIP im 1. Halbjahr 2009 um 2,3%. Die Investitionen in das Grundkapital betrugen in diesem Zeitraum ca. 20 Mrd. USD.


Sozialwirtschaftliche Entwicklung der Republik Kasachstan 2008

Die Wirtschaft der Republik Kasachstan wird 2008 mit einem erwarteten Plus von etwa 5% weniger schnell zulegen als in den Vorjahren. Der Hauptgrund für diese Prognose liegt in den Auswirkungen der Finanzkrise in den USA auf den kasachischen Kapitalmarkt. Dennoch bleibt das Land für deutsche Unternehmen nach wie vor der bedeutendste Handels- und Kooperationspartner in Zentralasien. Nach Kasachstan gehen mehr als drei Viertel aller Lieferungen Deutschlands in die Region.

Die Wirtschaft der Republik Kasachstan wird 2008 mit einem erwarteten Plus von etwa 5% weniger schnell zulegen als in den Vorjahren. Der Hauptgrund für diese Prognose liegt in den Auswirkungen der Finanzkrise in den USA auf den kasachischen Kapitalmarkt. Dennoch bleibt das Land für deutsche Unternehmen nach wie vor der bedeutendste Handels- und Kooperationspartner in Zentralasien. Nach Kasachstan gehen mehr als drei Viertel aller Lieferungen Deutschlands in die Region.


1. Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts
Im Mai 2007 korrigierte die kasachische Regierung ihre Prognose für das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den Jahren 2007 bis 2009 um 0,5 Prozentpunkte auf 9,3% nach oben. Die hohen Erwartungen haben sich nach dem Ausbruch der Finanzkrise in den USA und deren Auswirkungen auf den Bankensektor Kasachstans zerschlagen. Die einheimischen Banken, die sich ihr Kapital zu einem Großteil im Ausland beschaffen, leiden unter erheblichen Liquiditätsengpässen. Laut Einschätzung des Finanzministers, B. Shamischew, dürfte das Land noch bis Ende 2008 mit den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise zu kämpfen haben.
Nach einem Wachstum des BIP von 8,5% im Jahr 2007 peilt die Regierung nun für 2008 und 2009 ein bescheideneres Plus von 5,0% und 6,3% an. Der erwartete Zuwachs stützt sich auf vier Pfeiler: die weiterhin hohen Erlöse aus dem Öl-, Metall- und Getreideexport, die regen Investitionen in die Öl-, Gas- und Erzförderung, die Umsetzung der von den wirtschaftsfördernden Einrichtungen des Landes vorbereiteten großen Investitionsprojekte im verarbeiteten Gewerbe und im Dienstleistungssektor sowie das weiterhin hohe Niveau im Privatverbrauch.
Zudem hat die Regierung im Herbst 2007 beschlossen, das leidende Kreditgeschäft der Geschäftsbanken 2007 und 2008 mit Haushaltsmitteln in einem Volumen von 4 Mrd. US$ zu unterstützen. Die Gelder kommen dem Baugewerbe (Kredite für ausgewählte Wohnungsbaufirmen und Förderung des Hypothekenmarktes), der Finanzierung von Projekten kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Förderung perspektivreicher großer Investitionsprojekte zugute. Der im 1. Quartal 2008 erreichte BIP-Zuwachs von 5,3% lässt hoffen, dass die Prognose für das Gesamtjahr zur Realität wird.
Die Liquiditätskrise führte zu einer deutlichen Ausweitung des Zahlungsbilanzdefizits auf 6 Mrd. bis 7 Mrd. US$ im Jahr 2007 (etwa 6 bis 7% zum BIP; vorläufige Angaben der Nationalbank) gegenüber 1,8 Mrd. US$ im Vorjahr. Zu dem Minus haben ein verstärkter Kapitalabfluss ins Ausland (Gewinn- und Kapitaltransfer sowie Darlehenstilgung; Veränderung gegenüber dem Vorjahr: +37,6%) und die rasant gestiegenen Importe von Waren (+42,8%) und Dienstleistungen (+26%) beigetragen. Kritisch ist auch zu sehen, dass der hohe BIP-Zuwachs in den letzten Jahren von einer steigenden Inflation begleitet war. Die Preise legten 2007 gegenüber 2006 um 10,8% zu und lagen im Dezember 2007 um 18,8% über dem entsprechenden Vorjahresniveau.
Diese hohen Teuerungsraten sind auf den großen Kapitalzufluss, den sich ausweitenden Geldumlauf, die kräftig gestiegenen Weltmarktpreise für Rohstoffe, Halbprodukte und Nahrungsgüter und nicht zuletzt auf die deutlich gewachsenen Einkommen der Bevölkerung zurückzuführen. Unter Einbeziehung der Immobilien- und Mietpreise, die bisher keinen Eingang in die Berechnung der Inflationsrate finden, dürfte das reale Preisplus in der Wirtschaft insgesamt 2007 um etwa 10 Prozentpunkte über der statistisch ausgewiesen Teuerungsrate gelegen haben. Für 2008 erwartet die Nationalbank infolge eingeleiteter Maßnahmen zur Preiseindämmung wieder eine Inflationsrate in einem einstelligen Bereich.
Positiv schlägt in der Makroökonomie zu Buche, dass die Devisenreserven zusammen mit dem akkumulierten Kapital im Ölfonds Ende 2007 eine imposante Größenordnung von zwei Fünfteln des Bruttoinlandsprodukts erreicht haben und dass der Staatshaushalt 2007 nur mit einem kleinen Fehlbetrag von 215,3 Mrd. T (1,7% zum BIP) abgeschlossen hat. Für 2008 erwarten die Planer ein Defizit von 1,4% zum BIP.
Unter Einschluss des Nationalfonds, in dem die dem Land über den Haushaltsansatz hinaus zufließenden Steuerüberschüsse aus dem Öl- und Metallexport akkumuliert werden und in den seit 1.7.2006 auch die direkten Steuern der in der GUS-Republik tätigen Ölgesellschaften sowie Erlöse aus dem Verkauf von Industriebetrieben und Agrarflächen fließen, weist Kasachstan schon seit Jahren hohe Überschüsse aus.
Gesamtwirtschaftliche Prognosen
Indikator 1) 2005 2006 2007 2008 2)
BIP (real) 9,7 10,7 8,5 5,0
Industrieproduktion 4,8 7,2 4,5 4,0
.Verarbeitende Industrie 7,6 8,1 6,7 3,5
.Öl- und Gassektor, Bergbau 2,7 7,0 2,6 5,5
Landwirtschaft 7,3 6,2 8,4 4,0
Bauwirtschaft 47,4 28,6 15,3 5,5
Frachttransporte 4,8 5,0 4,9 3,0
Bruttoanlageinvestitionen 34,1 11,1 8,2 6,0 bis 8,0
Verbraucherpreisindex 3) 7,5 8,4 18,8 7,9 bis 9,9
Erzeugerpreise der Industrie 3) 20,3 14,6 31,9 14,0
Ausfuhr (fob) 4) 55,5 38,6 24,8 30,0
Einfuhr (fob) 4) 52,0 35,8 38,3 14,0
Einzelhandel, insges. 13,5 15,0 10,0 4,0
Monatl. durchschn. Lohn (in T) 34.060 40.790 53.238 67.000
Dto. (in Euro) 206 258 317 340
Reallöhne 11,7 10,3 17,8 7,0
Anzahl der Beschäftigten (in 1.000 Pers.) 7.261,0 7.403,5 7.672,1 k.A.
Arbeitslosigkeit (Ende Dez.)    
.Arbeitslose (in 1000 Pers.) 5) 640,7 626,4 589,3 k.A.
.Arbeitslosenrate (in %) 8,1 7,8 7,1 6) 7,3
Refinanzierungssatz der Nationalbank (Jahresdurchschn.) 7,7 8,6 9,2 11,0 7)
1) Veränderung gegenüber Vorjahr in %, wenn nicht anders angegeben; 2) Prognosen, 3) Dezember zu Dezember; 4) nicht preisbereinigt, ohne nichtorganisierten Handel; 5) Personen ab 15 Jahren, die kein Einkommen aus einer Beschäftigung haben, eine solche aber suchen.; 6) Die Arbeitslosenrate anhand der offiziell registrierten Arbeitslosen betrug 0,7%; 7) seit 1.12.2007
Quellen: Agentur für Statistik, Ministerium für Industrie und Handel, Nationalbank, Wirtschaftspresse und eigene Schätzungen
1) laut jahresdurchschnittlichem Wechselkurs; 2) ermittelt anhand der jahresdurchschnittlichen Einwohnerzahl und des jahresdurchschnittlichen Kurses; BIP pro Kopf in Kaufkraftparitäten: ca. 12.000 US$; 3) 1.12.08:1.12.07; 4) ohne Nationalfonds (31.12.07: 21,0 Mrd. US$); 5) inkl. Nationalfonds 14 Monate; 6) laut Zollstatistik (ohne nichtorganisierten Handel); 7) Der offizielle Exportwert ist stark unterzeichnet (siehe Abschnitt Außenhandel)
Quellen: Agentur für Statistik und Nationalbank der Republik Kasachstan
Wechselkurse:
Jahresdurchschnittskurs 2007: 1 US$ = 122,55 Tenge (T), 1 Euro = 167,75 T
Kurs am 24.04.2008: 1 US$ = 120,36 T, 1 Euro = 192,16T

Ausgewählte aktuelle Großprojekte (Projektwert in Mio. US$)
Projekt Wert Investor RZ 1)
Neue Stadt Aktau (3.000 Objekte) 38.000 Kazemir Group, Kazemir Development Aktau 2007 bis 2020
Komplex Regionales Finanzzentrum Almaty (80 Bauten) 5.500 Capital Partners 2007 bis 2017
Erschließung der Gas- und Öllagerstätte Chwalynskoje im Kaspisee 3.800 Kas.-russ. Unternehmen Kaspische Öl- und Gasgesellschaft KNK ab 2007
Tourismuszentrum Kenderly 2.300 Regionalverwaltung Mangistau, private Investoren 2008 bis 2015
Städtebauprojekt Kuryk 1.500 Regionalverwaltung Mangistau, private Investoren 2008 bis 2015
Produktion von Reifen (4 Mio. St/Jahr 2012/2013) 270 Ordabasy-Nokian Tyres (Kas./Finnland) 2008 bis 2009 (1. Etappe)
unterirdischer Einkaufs-/ Vergnügungskomplex Almaly (120.000 qm), Almaty 200 Basis-A (Kas.) 2007 bis 2010
Montage von Lokomotiven (100 Einh./Jahr, später bis zu 150/Jahr), Astana 125 GE (USA), Credit Suisse Int. (Schweiz), Samruk (Kas.) 2008 bis 2009
Zementwerk, Region Atyrau 132 Inder Zement (Kas.) 2008 bis 2010 (1. Etappe)
Logistikzentrum (Lager und Containerterminal), Astana 123 Paragon Development, Astana-Kontrakt (Kas.) Projektstart: Mitte 2008
Produktion von Bioethanol und -diesel(mehrere Projekte; insg. 150.000 t/Jahr) k.A. Entwicklungsbank Kasachstans, KasAgro, private kasachische Investoren Projekte in Vorbereitung
1) RZ = Realisierungszeitraum
Quellen: Unternehmensangaben, Wirtschaftspresse
Wachstumsbranchen und -märkte: Öl- und Gaswirtschaft, Erzförderung, Strom- und Wärmeversorgung, Hütten-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, Mobiltelefonie, Logistik, Gesellschafts-, Straßen- und Wohnungsbau
Kasachstan hat in den Jahren seit 2003 ein Instrumentarium von wirtschaftsfördernden Einrichtungen (Entwicklungsinstituten) geschaffen, die die Diversifizierung der Wirtschaft beschleunigt voranbringen sollen. Erste Erfolge sind, wie die Realisierung von gut 50 geförderten Vorhaben zeigt, sichtbar. Das gesamte Portfolio der Institute umfasste per 1.4.2008 mehr als 180 zur Mitfinanzierung genehmigte Projekte mit einem Wert von 4,4 Mrd. Euro (für 82 Vorhaben erfolgt der Start 2008). Bis 2012 soll das Investitionsportfolio auf mehr als 13 Mrd. US$ steigen. Die Entwicklungsbank Kasachstans wird ihre Kreditzuschüsse in naher Zukunft deutlich aufstocken und hat nach eigenen Angaben keine Probleme bei der Akquirierung neuer Geldquellen.
Dennoch befindet sich Kasachstan erst am Anfang der Grundsteinlegung für eine moderne diversifizierte Wirtschaft. Das bisherige Wachstum ist im Wesentlichen eine Folge der günstigen Konjunktur auf dem Weltrohstoffmarkt. Vom Aufbau einer leistungsfähigen verarbeitenden Industrie ist das Land noch weit entfernt. Die Exporte von Maschinen und Ausrüstungen machen kaum 2% der Gesamtausfuhren aus. Der Anteil kasachischer Firmen am 8 Mrd. US$ schweren Markt für Zulieferungen für die Rohstoffwirtschaft (ohne Dienstleistungen) ist mit 8% im Öl- und Gassektor und mit 22% im Bergbau weiterhin gering.
Bei der Einschätzung des offiziellen Zahlenwerkes für die verarbeitende Industrie ist zudem zu berücksichtigen, dass auch Schätzungen der in den Haushalten beziehungsweise privaten land- oder gartenwirtschaftlichen Nebenwirtschaften erzeugten Güter in die ermittelten Absatzzahlen einfließen. Zugleich muss aber auch auf die nach wie vor in vielen Sektoren blühende Schattenwirtschaft hingewiesen werden. Diese beläuft sich nach Meinung kasachischer Ökonomen insgesamt auf bis zu 30% des BIP.
Investitionen
Kasachstans Potenzial für Investitionen, Kooperationen und Handel basiert auf seinem Rohstoffreichtum, seinen großen agrarischen Ressourcen und seiner Lage als Transportkorridor zwischen Europa und der VR China. Das Land gilt als politisch stabil, bietet einen liberale und offene Wirtschaft, eine stabile konvertierbare Währung, ein gut entwickeltes Bankensystem und ein liberales Wirtschaftsrecht. Investitionen in prioritäre Wirtschaftsbereiche werden vom Staat nicht nur mit Steuer- und anderen Anreizen flankiert, sondern in letzter Zeit zum Teil auch mitfinanziert (über staatliche Holdings, Entwicklungsinstitute und soziale Körperschaften).
Wer in Kasachstan erfolgreiche Geschäfte machen will, braucht einen starken lokalen Partner. Schwierig ist das rechtliche Umfeld (bezüglich der Einhaltung von Verträgen, des Schutzes von Privateigentum, der Durchsetzbarkeit von Forderungen und häufiger Änderungen im Wirtschaftsrecht). Groß ist die Korruption in der staatlichen Verwaltung und in den die Wirtschaft dominierenden Großunternehmen. In einer Reihe von Branchen (so zum Beispiel im Erzbergbau) bemängeln Branchenkenner eine fehlende Transparenz bei Entscheidungsprozessen.
Die Bruttokapitalinvestitionen legten 2005 bis 2007 im Schnitt um fast 18% zu, wiesen jedoch in letzter Zeit eine abnehmende Dynamik aus (2007: +8,2% auf 19,3 Mrd. Euro). Ausgehend vom hohen Ausgangsniveau und den Liquiditätsengpässen einer Reihe von Banken kann sich der für 2008 erwartete Zuwachs von 6 bis 8% sehen lassen (Ist im 1. Quartal 2008: + 16,0%). Die in die Wirtschaft insgesamt fließenden Kredite dürften nach Einschätzung der Nationalbank 2008 um 10 bis 15% zulegen (nach einem sehr hohen Plus von 55% auf fast 53 Mrd. Euro im Vorjahr).
Von den 2007 getätigten Anlagen entfielen 53% auf den Bau und die Modernisierung von Infrastrukturanlagen und Gebäuden, 32% auf den Erwerb von Maschinen, Geräten und anderen Anlagegütern sowie 15% auf sonstige Bauleistungen und Ausgaben. Hinter 18% der Kapitalanlagen standen ausländische Investoren. Traditioneller Anlageschwerpunkt war und bleibt der Öl- und Gassektor (Anteil an den Investitionen 2007: 28%). Bis 2010 soll sich die Öl- und Gaskondensatförderung auf 80 Mio. t (2007: 67,5 Mio. t) und die Gasförderung auf 39 Mrd. cbm (29,2 Mrd. cbm) erhöhen.
Weitere bedeutende Anlagesektoren waren 2007 die Immobilienwirtschaft/Vermietung und unternehmensnahe Dienste (Anteil an den Investitionen: 25%), der Transport- und Telekommunikationssektor (13%) und das verarbeitende Gewerbe (11%). Viele Lieferchancen bieten die geplanten Projekte im Erzbergbau, im Hüttenwesen und in der Metallverarbeitung. Eine deutliche Intensivierung der Investitionstätigkeit der zentralen wirtschaftsfördernden Einrichtungen und privater Investoren lässt sich im Agrar-Industrie-Komplex sowie im Logistiksektor beobachten.
Konsum
Weiterhin wachsende Realeinkommen, das gute Geschäft mit Raten- und Verbraucherdarlehen und die anhaltend starke Nachfrage nach importierten Waren versprechen ausländischen Anbietern von Konsumgütern auch künftig gute Absatzchancen in Kasachstan. Die in den letzten Jahren erreichten hohen zweistelligen Zuwächse im Privatverbrauch und Einzelhandel dürften sich jedoch 2008 infolge der Liquiditätskrise der Banken, teurerer Konsumdarlehen und der weiterhin recht hohen Inflation nicht wiederholen.
Die Kunden werden voraussichtliche Einkäufe für etwa 11,6 Mrd. bis 11,7 Mrd. Euro tätigen, das wären real 4 bis 5% mehr als 2007. Aus Sicht ausländischer Lieferanten ist hervorzuheben, dass der Anteil der Märkte und Basare sowie individuellen Unternehmer am Einzelhandelsumsatz weiter nach unten zeigt (2000: 74,3%, 2007: 45,5%). Die Handelsfirmen dagegen bauen ihr Gewicht seit Jahren stetig aus und waren 2007 erstmals mit mehr als 50% am Gesamtumsatz der Einzelhändler beteiligt.
Dieser Trend wird sich mit der Eröffnung weiterer Supermärkte und Fachgeschäfte sowie der anhaltenden Expansion von Handelsketten (namentlich auch über das Franchise-Konzept) verfestigen. Unter den ausländischen Akteuren sind es vorrangig russische Ketten, die von der wachsenden Kaufkraft profitieren. Handelsoase mit einem Anteil von zwei Fünfteln am landesweiten Umsatz bleibt die Stadt Almaty.
Trotz der positiven Entwicklung in der Branche ist nicht zu übersehen, dass knapp ein Fünftel der Bevölkerung mit einem Einkommen unter der offiziellen Armutsgrenze auskommen muss. Anderseits ist darauf hinzuweisen, dass die kasachische Bevölkerung neben ihren Bankguthaben in Höhe von umgerechnet 7,8 Mrd. Euro (1.3.2008) noch etwa 2,5 Mrd. bis 3,5 Mrd. Euro zu Hause im Sparstrumpf aufbewahrt.
Im Dezember 2007 betrug der Durchschnittslohn inklusive Jahresendprämien 66.951 T (378 Euro), das waren real 5,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. In den Städten Almaty und Astana sowie den Ölregionen Atyrau und Mangistau erreichten die jährlichen Pro-Kopf-Geldeinnahmen - bei einer großen lokalen Differenzierung - 2007 einen Durchschnittswert von 3.700 Euro (Landesdurchschnitt: 1.850 Euro). Die monatlichen Pro-Kopf-Einnahmen der Bevölkerung erhöhten sich 2007 im Schnitt real um 17,1% auf umgerechnet 154 Euro. Für 2008 ist mit einem Zuwachs von 6 bis 9% zu rechnen.
Außenhandel
Der Außenhandel setzte 2007 seine Expansion fort. Er legte nach Angaben laut Zollstatistik (ohne Berücksichtigung des importlastigen nichtorganisierten Handels) um 30% auf 80,51 Mrd. US$ zu, darunter die Exporte um 24,8% auf 47,75 Mrd. US$ (inklusive Kosten für Transport und Versicherung) und die Importe um 38,3% auf 32,76 Mrd. US$. Das Exportwachstum wurde von den stark gestiegenen Preisen für die Hauptexportgüter Kasachstans getragen (Rohstoffe: +53,3%, darunter Erdöl: +60%.)
Hinter der hohen Importdynamik stand die rege Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern. Vor allem die Förderindustrie weitete ihre Bezüge aus dem Ausland kräftig aus. Preissteigerungen haben ein Drittel des Importwachstums verursacht. Der hohe Handelsbilanzüberschuss (15 Mrd. US$) dürfte infolge der guten Konjunktur auf dem Weltrohstoffmarkt in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Das Gros der Exporte entfällt traditionell auf mineralische Produkte (Ausfuhranteil 2007: 69,7%). Nichtedelmetalle und Erzeugnisse daraus (wie Ferrolegierungen und Kupfererzeugnisse) kamen auf eine Quote von 17,1%. Maschinen, Ausrüstungen, Geräte und Transportmittel sind mit weniger als 2% an den Ausfuhren beteiligt. Im Exportgeschäft dominieren Partner aus Italien und der Schweiz (Exportanteil jeweils rund 16%; nahezu ausschließlich Öllieferungen). Die Ausfuhren in die VR China expandierten 2007 gegenüber 2006 um fast vier Fünftel. Das Land löste damit Russland als drittgrößten Absatzmarkt ab.
Im Import dominieren Maschinen, Ausrüstungen, Geräte, Transportmittel einschließlich elektrotechnische Erzeugnisse (Einfuhrquote 2007: 46,6%). Bei solchen Waren wie Pkw, Lkw und Computertechnik deckt Kasachstan seinen Bedarf zu 95 bis 98% durch Importe. Mineralische Erzeugnisse sowie Nichtedelmetalle und Erzeugnisse daraus kamen 2007 jeweils auf einem Anteil am Gesamtimport von etwas mehr als 13%. Für die Produktgruppe chemische Erzeugnisse, Kunststoffe und Gummi weist die Statistik eine Quote von 10,6% aus. Unter den Beschaffungsmärkten ragen Russland (Importanteil 2007: 35,6%), die VR China (10,7%) und Deutschland (7,9%) hervor.
Die deutschen Lieferungen erreichten laut der kasachischen Zollstatistik ein Volumen von 2,59 Mrd. US$. Die Bezüge aus Kasachstan geben die Statistiker mit 392 Mio. US$ an. Das Volumen der Exporte nach Kasachstan wird vom Statistischen Bundesamt, Wiesbaden, bestätigt (1,98 Mrd. Euro). Für die deutschen Einfuhren von dort meldete das Amt einen Betrag von 3,58 Mrd. Euro. Hinter der Diskrepanz stehen die in der GUS-Republik anders registrierten Ölexporte, die zu einem Großteil in steuergünstige Offshore-Zonen "fließen", in der Regel aber für europäische Abnehmer bestimmt sind.
Aus Deutschland bezieht Kasachstan vorrangig Pkw, Nachrichten- und Energietechnik, Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen, Fabrikationsanlagen, Lkw, Busse und Spezialfahrzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, Blech- und Metallwaren, Büro-, EDV-, BMSR- und Medizintechnik, Pumpen, Kompressoren, Armaturen, Stahlrohre, Hebezeuge, Kunststoffwaren, Arzneimittel, Kosmetika sowie Papier und Pappe. Im deutschen Import aus dem fernen Land dominieren Rohöl, Ferrolegierungen, Kupfer, Aluminium und Zink, chemische Vorerzeugnisse und Gold für gewerbliche Zwecke.
Für 2008 erwarten die Statistiker des Komitees für Zollkontrolle dank der weltweit hohen Nachfrage nach Rohstoffen und Halbprodukten inklusive Hüttenerzeugnisse und Getreide eine weitere Expansion der Exporte. In den ersten zwei Monaten 2008 betrug der Zuwachs hohe 62%. Die Zuwächse im Import werden infolge der vergleichsweise schwachen Zunahme bei der Bereitstellung von Krediten, der vorübergehenden deutlichen Drosselung der Bezüge von Baustoffen und Gebäudeausrüstungen sowie des schwächeren Nachfragezuwachses bei Konsumgütern im Vergleich zu den Vorjahren bescheidener ausfallen (Ist Januar bis Februar 2008: +10,9%).
2 Sektoraler Ausblick
Produzierendes Gewerbe / Verarbeitende Industrie
Kfz-Industrie
Wachsende Realeinkommen, die ins Land kommenden Investoren und die gute Ertragslage vieler Firmen sorgen für eine weiterhin lebhafte Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Auch das zunehmende Autokreditgeschäft kurbelt den Fahrzeugabsatz an. Nach Angaben des Kreditinstitutes BTA erreichten solche Darlehen 2007 ein Volumen von 641 Mio. US$ gegenüber 451 Mio. US$ im Vorjahr.
Die kasachischen Autokäufer investieren zunehmend in qualitativ hochwertigere Gebrauchtfahrzeuge und Neuwagen. Die mengenmäßigen Pkw-Importe bewegten sich 2007 nach mehreren Boomjahren mit 391.300 eingeführten Einheiten auf dem Niveau des Vorjahres (398.300 Einheiten). Die wertmäßigen Bezüge dagegen schnellten um 70% auf 2,39 Mrd. US$ empor. Die offiziellen Importeure ausländischer Pkw-Hersteller setzten 2007 rund 33.000 neue Fahrzeuge gegenüber 19.500 im Vorjahr ab. Für 2008 erwarten diese Händler einen Absatz von 38.000 bis 43.000 Wagen.
Auf der Rangliste der beliebtesten Neuwagen bleibt die japanische Marke Toyota der Favorit. Im Marktsegment Gebrauchtwagen haben deutsche Fahrzeuge die Nase vorn.
Die Importe von Lkw nahmen 2007 sowohl wertmäßig (+80,7% auf 738,2 Mio. US$) als auch mengenmäßig (+47,7% auf 34.800 Einheiten) kräftig zu. Für 2008 erwarten Branchenkenner einen leichten Zuwachs der Bezüge auf etwa 38.000 Lkw.
Allmählich in Fahrt kommt die einheimische Fahrzeugindustrie. Seit der Inbetriebnahme der Pkw-Montagefabrik 2002 in Ust-Kamenogorsk rollten bis Ende 2007 rund 16.000 Wagen, darunter 6.311 im Jahr 2007, vom Band (Geländewagen der Marke Niva in Kooperation mit AwtoWAS/ Russland, Pkw der Marken Skoda Octavia und Skoda Superb in Kooperation mit Skoda Auto/Tschechien und Chevrolet-Modelle in Zusammenarbeit mit dem südkoreanischen Fahrzeugbauer GM Daewoo Auto & Technology). Die Autoschmiede verfügt über eine jährliche Kapazität von 45.000 Einheiten und strebt mittelfristig einen jährlichen Ausstoß von bis zu 35.000 Einheiten an.
Die kasachisch-russische Gesellschaft KasAS-Engineering nahm Ende 2005 in Kokschetau die Produktion von Kippern (russische Marke KamAS) auf. Im Geschäftsjahr 2007 rollten 2039 Einheiten vom Band. Für 2008 lautet die Zielmarke 2.800 Kipper. Stadtbusse werden seit dem Herbst 2007 in Kooperation mit Daewoo Bus (Korea/Rep.) in Semej hergestellt. Für 2008 plant das Werk Daewoo Bus Kazakhstan die Montage von 500 und im Folgejahr von 700 Bussen.

Chemie
Der Chemie-, Kunststoff- und Gummindustrie konnte zwar 2007 ein zweistelliges Wachstum auf umgerechnet mehr als 0,8 Mrd. Euro (unter Einschluss kleiner Produzenten) verbuchen, doch das Gewicht der Branche an der Industrieproduktion Kasachstans ist mit 1,6% gegenüber einst mehr als 7% (Anfang der 1990er Jahre) immer noch sehr klein. Der Zuwachs in der Chemiesparte geht vor allem auf das Konto des gestiegenen Ausstoßes von Stickstoffdünger (2007: 219.148 t), Phosphor (70.187 t), Phosphordünger (38.590 t), Arzneimitteln (48,9 Mio. Euro) und Chromerzeugnissen (Chromoxid und -anhydrid). In der Produktgruppe Gummi- und Kunststofferzeugnisse sind die Wachstumsträger die Segmente Kunststoffrohre, -profile und -folien.
Vom wachsenden Bedarf der Industrie und Verbraucher an Chemieerzeugnissen profitieren mehr denn je ausländische Lieferanten. So nahmen die Bezüge von Polymeren, Kunststoffen und Erzeugnissen daraus, Kautschuk, Gummierzeugnissen einschließlich Reifen, Lacken und Farben sowie pharmazeutischen Erzeugnissen 2007 jeweils um mehr als 15% zu. In allen genannten Produktgruppen (ausgenommen Gummierzeugnisse) muss Kasachstan mehr als 90% seines Bedarfs importieren. Allein das Marktpotenzial in der Sparte Arzneimittel belief sich 2007 auf 690 Mio. US$ und dürfte 2008 auf mehr als 800 Mio. US$ steigen.
Die gegenwärtig vorbereiteten und geplanten Modernisierungs- und Ausbauprogramme, so zum Beispiel in den Produktgruppen Phosphor, Düngemittel, Reifen und Schwefelsäure sowie die ambitiösen Projekte in der Petrochemie bieten ausländischen Ausrüstungslieferanten interessante Lieferchancen.
Maschinenbau
Für die Produktion von Maschinen und Ausrüstungen weist die offizielle Statistik für 2007 nach einem Einbruch im Vorjahr (-5%) ein Plus von 21,6% auf umgerechnet 0,55 Mrd. Euro aus. Die Gesamtlage in der Branche bleibt trotz des Aufwärtstrends sehr angespannt. Die meisten Maschinenbauer lasten ihre Kapazitäten nur zu einem Bruchteil aus. Die Produktpalette der Hersteller ist gering. Nicht wenige Unternehmen produzieren heute fertige Metallerzeugnisse (für den Bedarf der Förderzweige) anstatt Maschinen und Ausrüstungen. Mehr als die Hälfte der Grundfonds in den Betrieben gilt als verschlissen.
Das Land bleibt in einem erheblichen Maße auf den Import von Maschinen und Ausrüstungen angewiesen. Die Importquote im Maschinenbausektor beträgt heute etwa 85%. Eine weiter anziehende Nachfrage nach Importtechnik in den Jahren 2008 und 2009 prognostizieren Marktkenner insbesondere in den Industriesektoren Öl- und Gaswirtschaft, Erzbergbau, Hüttenwesen, Nahrungsmittelindustrie sowie Produktion von chemischen- und Kunststofferzeugnissen.
Auch der in letzter Zeit von der kasachischen Regierung besonders geförderte Agrarsektor bietet ausländischen Anbietern von Maschinen und Ausrüstungen perspektivreiche Absatzchancen. Allein die staatliche Aktiengesellschaft KasAgroFinans, die die Bauern bei der Anschaffung von Landtechnik mittels günstiger Leasingkonditionen unterstützt, hat für 2008 mit deutschen Herstellern Verträge über den Bezug von 170 landtechnischen Einheiten für umgerechnet 21 Mio. Euro abgeschlossen (zum Vergleich 2004 bis 2007: 326 Einheiten für 41 Mio. Euro). Lieferchancen bieten die geplanten Projekte für den Ausbau der industriellen Tierzucht sowie die Produktion von Bioethanol und -diesel.
Die fortschreitende Realisierung des bis 2014 laufenden Programms für den Ausbau der Produktion von Baustoffen, -teilen und -konstruktionen sowie der geplante Bau moderner Logistikzentren versprechen ausländischen Maschinen- und Anlagenbauern ebenfalls vielfältige Geschäftschancen.
Elektrotechnik
Der Ausstoß der elektronischen und elektrotechnischen Industrie einschließlich der Produktion von optischen Geräten verharrte 2007 preisbereinigt in etwa auf Vorjahresniveau (Produktionsvolumen: 0,38 Mrd. Euro). Produktionssteigerungen in solchen Erzeugnisgruppen wie Leiter und Kabel, Kondensatoren, Transformatoren und Elektroakkumulatoren konnten den Rückgang in der Produktion von Unterhaltungselektronik (TV- und Tonbandgeräte), Schalttechnik für Niederspannungs- und Hochspannungsgeräte sowie anderen Erzeugnissen nicht abfangen. Mehr als 85% seines Bedarfs an elektronischen und elektrotechnischen Erzeugnissen muss Kasachstan im Ausland beschaffen.
Erhebliche Impulse für das Importgeschäft gehen von den eingeleiteten Maßnahmen für die dringend erforderliche Modernisierung und den massiven Ausbau der Stromwirtschaft und Wärmeversorgung, den laufenden Projekten für die Installation neuer Stromübertragungsleitungen, den gestarteten oder geplanten Ausbauprojekten in den Förderzweigen und in der verarbeitenden Industrie sowie einigen großen Vorhaben in der Bauwirtschaft aus (Errichtung neuer Städte in Westkasachstan, Bau von Bürohäusern, Handelszentren Hotels und Einfamilienhaussiedlungen). Lieferchancen versprechen die Ausbaupläne im Telekommunikationssektor.
Als ein Wachstumssegment gilt die Sparte Medizintechnik. Viele Regional- und Stadtverwaltungen haben 2008 die Erneuerung des Ausrüstungsparks in den öffentlichen Gesundheitseinrichtungen und die Ausstattung neuer Krankenhäuser und Polikliniken ganz oben auf ihre Beschaffungslisten gesetzt. Besonders erwähnenswert sind jene Projekte, die Bestandteil des Regierungsprogramms für den Ausbau der Kardiologie und Kardiochirurgie sind und die dem Aufbau eines medizinischen Clusters in der Hauptstadt Astana dienen. Der sich dynamisch entwickelnde private Gesundheitssektor kurbelt die Nachfrage nach Medizintechnik ebenfalls an.
Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)
Der IKT-Markt bleibt einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftssektoren in Kasachstan. Die in der Branche gewährten Dienste sind 2007 um mehr als 30% auf gut 2,1 Mrd. Euro gestiegen (inklusive Postdienste). Träger des Wachstums ist die boomende Mobiltelefonie (+46% auf 1,1 Mrd. Euro). Die Penetrationsrate in der Sparte dürfte 2008 die 100%-Marke erreichen (1.1.2008: 65%). Alle vier Anbieter, darunter aber vor allem die Marktführer GSM Kazakhstan und Kar-Tel, planen massive Investitionen in die Modernisierung und des Ausbaus ihrer Netze.
Die nationale Telekommunikationsgesellschaft Kasachtelekom, auf die 2007 rund 37% aller im Land gewährten Telekomdienste entfielen, will in die Umsetzung ihres 2007 gestarteten Programms für die technische Entwicklung in den Jahren 2008 und 2009 ebenso viel investieren wie im Vorjahr (rund 250 Mio. Euro). Die Mittel fließen vorrangig in den Ausbau der kabellosen Telefonisierung ländlicher Regionen (Standard CDMA-450) und die Modernisierung und den Ausbau des Festnetzes in den Städten.
Im Vergleich zur Telekommunikationsbranche sind die Geschäftschancen in der Internetsparte trotz des großen Nachholbedarfs bisher weniger rosig. Laut offiziellen Angaben der Fachbehörde AIS gab es per 1.3.2008 im Land rund 850.000 Abonnenten von Internetdiensten (5,5% der Bevölkerung), 290.000 Personen davon waren Nutzer des Breitbandnetzes. Die Agentur ICT Marketing bezifferte die Anzahl der Internet-Nutzer Ende 2007 auf etwa 1,9 Mio. Menschen (12,3% der Bevölkerung) gegenüber 1,3 Mio. Ende 2006, wobei etwa 80% der Nutzer regelmäßig vom Netz Gebrauch machten.
Der im Vergleich zur Mobiltelefonie noch sehr geringe Verbreitungsgrad des Internets in Kasachstan hat mehrere Gründe. In den Städten verfügt nur etwas mehr als ein Drittel der Haushalte über einen PC, auf dem Lande sind es weniger als 10% (laut ICT-Marketing). In vielen Dörfern gibt es bisher noch gar keine Festnetzanschlüsse. Die Kosten für Internetdienste sind in Kasachstan infolge der Monopolstellung von Kasachtelekom trotz der zum 1.4.2008 erfolgten Preissenkungen weiterhin sehr hoch. Juristische Personen und private Unternehmer zum Beispiel zahlen pro Monat für ein Internet-Abonnement mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 256 kByte/s rund 290 Euro (ohne Mehrwertsteuer).
Dennoch stehen die Karten gut, dass das Internet in Kasachstan eine schnellere Verbreitung als bisher finden wird. So sollen 2008 allein in der Hauptstadt Astana rund 50 weitere öffentlich zugängliche drahtlose Internet-Zugangspunkte (Wi-Fi-Technologie) eingerichtet werden. Erhebliche Investitionen fließen in die Umsetzung des von der Regierung gestarteten Programms "E-Government". Bis 2010, so hofft die Regierung, soll die Anzahl der Internet-Nutzer auf 3,5 Mio. Personen steigen.
3. Tabellen
Entwicklung der Struktur des Bruttoinlandsproduktes Kasachstans (Anteile in %)
 2004 2005 2006 2007
BIP 100,0 100,0 100,0 100,0
Produktion von Waren 42,5 44,0 44,9 44,4
.Land-, Forst- und Fischwirtschaft 7,1 6,4 5,5 5,7
.Industrie 29,3 29,8 29,6 28,1
.Bauwirtschaft 6,1 7,8 9,8 10,6
Gewährung von Dienstleistungen 53,3 52,0 51,6 53,9
.Handel, Kfz-Dienste 12,5 11,8 11,4 11,8
.Transport, Telekommunikation 11,8 11,8 11,5 12,2
.Andere Dienstleistungsbereiche 2) 29,0 28,4 28,7 30,9
Nettosteuern auf Waren und den Import 6,1 6,4 6,6 6,6
Indirekt gemessene Finanzvermittlungsdienste -1,9 -2,4 -3,1 -4,9
1) Januar bis September 2) einschließlich Immobilienwirtschaft
Quelle: Zusammengestellt nach Angaben der Agentur für Statistik, Almaty
Entwicklung der Industrie nach Sektoren (reale Veränd. zum Vorjahreszeitraum in %)
Branche 2004 2005 2006 2007
Industrie, insgesamt 10,4 4,8 7,2 4,5
.Bergbau 13,4 2,7 7,0 2,6
..Förderung von Kohle und Lignit 2,3 -0,6 11,3 -1,8
..Förderung von Rohöl einschl. Begleitgas 13,4 3,6 6,1 3,1
..Förderung von Erdgas (Bruttoproduktion) 25,3 10,9 2,0 1,9
..Förderung von metallischen Erzen 0,2 -10,1 8,0 -3,5
.Verarbeitende Industrie 9,2 7,6 8,1 6,7
..Lebensmittel und Getränke 8,5 14,4 5,2 7,2
..Textilien und Bekleidung 2,6 9,4 -0,1 -15,3
..Leder und Schuhe 17,9 1,7 7,5 47,6
..Holz und -erzeugnisse -8,3 15,2 4,4 12,3
..Papier/Karton, Zellulose, Verlagswesen 14,6 28,8 8,9 4,5
..Chemische Erzeugnisse 11,5 -4,7 0,7 26,7
..Gummi- und Kunststofferzeugnisse 45,6 16,1 23,2 25,9
..Hüttenwesen, fertige Metallerzeugnisse 4,1 -6,3 6,3 2,8
...Hüttenwesen 4,6 -6,2 5,1 2,4
...Produktion fertiger Metallerzeugnisse -3,5 -6,9 26,6 9,6
..Maschinenbauerzeugnisse 35,3 20,1 14,2 9,4
..Produktion und Verteilung von Energie 5,9 3,3 7,8 7,7
Hinweis: Angaben einschließlich der Produktion in Haushalten und Nebenwirtschaften
Quelle: Zusammengestellt nach Angaben der Agentur für Statistik, Almaty
Entwicklung des Außenhandels (in Mio. US$) 1)
 2004 2005 2006 2007
Warenumsatz, insg. 32.877,5 45.201,2 61.927,23 80.511,7
.Export 20.096,2 27.849,0 38.250,3 47.755,3
.Import 12.781,3 17.352,2 23.676,9 32.756,4
GUS 10.215,1 12.200,7 16.637,5 22.564,6
..Export 4.097,2 4.066,8 5.574,0 7.965,3
..Import 6.117,9 8.133,9 11.063,5 14.599,3
Außerhalb der GUS 22.662,4 33.000,6 45.289,7 57.947,1
.Export 15.999,0 23.782,2 32.676,3 39.790,0
.Import 6.663,4 9.218,3 12.613,4 18.157,1
1) laut Zollstatistik (ohne nichtorganisierten Handel)
Quelle: Zusammengestellt nach Angaben der Agentur für Statistik, Almaty
Bedeutende Exportpositionen (in Mio. US$) 1)
Position 2004 2005 2006 2007
Export, insges. 20.096,2 27.849,0 38.250,3 47.755,3
Darunter    
Öl und Gaskondensat 11.417,1 17.395,2 23.612,0 28.126,0
Kupfer, raffiniert und -legierungen 1.011,1 1.436,2 2.402,4 2.515,9
Flachwalzgut einschl. Weißblech 1.047,1 901,4 938,3 1.647,8
Ferrolegierungen 827,7 966,9 949,1 1.418,2
Ölprodukte 420,7 911,0 1.195,2 1.372,7
Weizen und Getreidefutter 389,6 219,7 522,8 1.170,5
Zink, unverarbeitet 216,9 312,8 803,5 1.008,7
Eisenerze und Eisenerzkonzentrate 435,3 637,8 674,9 795,6
Edelmetalle, Erzeugnisse daraus 340,1 391,9 690,4 730,0
Erdgas 495,8 409,5 540,4 648,2
Tonerde/Aluminiumoxid, -hydroxid 274,0 376,8 523,6 524,1
Kohle 266,8 446,0 479,9 521,8
Maschinen, Ausrüstungen einschl. Erzeugnisse der Elektrotechnik 193,1 245,1 275,7 350,1
Weizen- und Roggenmehl 94,3 142,3 172,3 339,1
Blei, unverarbeitet 83,4 89,1 108,1 244,2
Baumwollfasern 170,9 163,6 179,6 180,0
1) laut Zollstatistik (ohne nichtorganisierten Handel)
Quelle: Zusammengestellt nach Angaben der Agentur für Statistik, Almaty
Bedeutende Importpositionen (in Mio. US$) 1)
Position 2004 2005 2006 2007
Import, insgesamt 12.781,3 17.352,5 23.676,9 32.756,4
.Maschinen/Ausrüstungen inkl. Elektrotechnische Ausrüstungen 3.421,8 4.902,3 6.479,1 8.807,8
.Mineralische Brennstoffe, Erdöl, Ölprodukte, Bitumen 1.693,1 2.062,3 3.051,5 3.638,9
..Ölprodukte 511,0 586,0 808,2 1.063,9
.Kunststoffe, Kautschuk, Gummi und Erzeugnisse daraus 504,9 664,8 928,4 1.275,0
..Neue Reifen 126,5 148,5 205,2 309,9
.Pkw 549,7 757,8 1.407,0 2.392,1
.Lkw 164,2 300,9 408,4 738,2
.Rohre aus Schwarzmetallen 487,7 909,6 954,6 1.077,8
.Geräte und Apparate (optische, Foto-, Medizin-, BMSR-Technik) 274,8 351,2 500,7 723,8
.Erdgas 371,2 418,0 470,3 376,5
.Fertigarzneimittel 273,2 342,3 417,0 515,7
.Zucker 153,0 200,2 239,6 183,7
.Süßwaren 145,3 153,2 217,6 319,9
.Möbel 129,3 173,9 262,4 389,2
.Speiseöle und -fette 42,1 65,8 59,4 84,8
.Koks, Halbkoks aus Steinkohle 173,3 180,8 113,0 130,8
.Elektroenergie 70,4 62,2 70,6 95,9
.Tee 47,3 44,1 57,3 74,6
.Fleisch und Subprodukte 46,0 70,9 100,7 115,6
.Alkoholische Getränke 59,9 86,2 121,1 203,8
.Tabak, verarbeitet, Tabakwaren 58,1 77,8 86,1 
1) laut Zollstatistik (ohne nichtorganisierten Handel)
Quelle: Zusammengestellt nach Angaben der Agentur für Statistik, Almaty
Bedeutende Handelspartner Kasachstans 2007 (in Mio. US$) 1)
Land Umsatz Anteil 2) Export Anteil 2) Import Anteil 2)
Handel, insges. 80.511,7 100,0 47.755,3 100,0 32.756,4 100,0
.Russland 16.286,0 20,2 4.659,1 9,8 11.626,9 35,5
.VR China 9.146,9 11,4 5.639,6 11,8 3.507,3 10,7
.Deutschland 2.979,6 3,7 392,3 0,8 2.587,3 7,9
.USA 2.046,7 2,5 422,2 0,9 1.624,5 5,0
.Ukraine 2.641,6 3,3 1.113,1 0,2 1.528,5 4,7
.Japan 1.752,3 2,2 382,6 0,8 1.369,7 4,2
.Italien 8.905,1 11,1 7.774,2 16,3 1.130,9 3,5
.Türkei 1.893,4 2,4 934,4 2,0 959,0 2,9
.Großbritannien 1.870,3 2,3 1.133,2 2,4 737,1 2,3
.Frankreich 4.687,9 5,8 3.982,7 8,3 705,2 2,2
.Korea (Rep.) 843,3 1,0 217,4 0,5 625,9 1,9
.Usbekistan 1.410,3 1,8 871,8 1,8 538,5 1,6
.Polen 654,0 0,8 257,0 0,5 397,0 1,2
.Belarus 525,3 6,5 129,3 2,7 396,0 1,2
.Niederlande 2.840,0 3,5 2.464,3 5,2 375,7 1,1
.Schweden 534,8 0,7 223,7 4,7 311,1 0,9
.Schweiz 7.724,0 9,6 7.475,9 15,7 248,1 0,8
.Israel 1.192,9 1,5 1.059,0 2,2 133,9 0,4
.Spanien 906,5 1,1 775,9 1,6 130,6 0,4
.Rumänien 757,3 0,9 686,5 1,4 70,8 0,2
.Iran 2.495,7 3,1 2.451,4 5,1 44,3 0,1
1) laut Zollstatistik (ohne nichtorganisierten Handel); ohne Ölexporte in Offshore-Zonen; geordnet nach Importvolumen; 2) Anteil am Gesamtumsatz, -export beziezhungsweise -import in %
Quelle: Zusammengestellt nach Angaben der Agentur für Statistik, Almaty
Einfuhr der Bundesrepublik Deutschland aus Kasachstan (in Mio. Euro)
SITC-Pos. Warenbenennung 2006 2007 Veränderung
0 bis 9 Insgesamt 3.279,3 3.578,0 9,1
0 Nahrungsmittel 15,8 15,9 0,7
2 Rohstoffe 47,3 62,9 32,9
33 Erdöl 2.944,5 3.173,8 7,8
51+52 Chemikalien 62,8 63,6 1,3
65+84 Textilien u. Bekleidung 2,5 1,4 -43,9
67 Eisen und Stahl 21,9 79,9 264,8
68 NE-Metalle 168,8 165,5 -1,9
71 bis 74 Maschinen 2,0 0,5 -74,4
75+76+776 Elektronik 0,6 1,3 137,5
Quelle: Vorläufige Ergebnisse DeStatis; eigene Berechnung
Ausfuhr der Bundesrepublik Deutschland nach Kasachstan (in Mio. Euro)
SITC-Pos. Warenbenennung 2006 2007 Veränderung
0 bis 9 Insgesamt 1.451,7 1.982,0 36,5
0 Nahrungsmittel 23,8 29,6 24,1
51+52 Chemikalien 5,0 6,1 20,8
54 Arzneimittel 59,1 71,7 21,4
57+58 Kunststoffe 39,9 39,6 -0,7
64 Papier, Pappe 23,8 22,5 -5,3
65+84 Textilien u. Bekleidung 32,7 46,8 43,1
67 Eisen und Stahl 28,8 28,1 -2,3
68 NE-Metalle 14,1 12,7 -10,3
69 Metallwaren 59,1 67,6 14,5
71 bis 74 Maschinen 412,5 510,9 23,8
75+76+776 Elektronik 119,8 187,8 56,8
77 minus 776 Elektrotechnik 102,5 141,6 38,1
78 Kfz und -Teile 238,6 307,5 28,9
87 Mess- u. Regeltechnik 44,0 71,4 62,5
88 Optik 7,6 9,3 22,6

 
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Mit Erlangung der Unabhängigkeit gab es viele qualitative und strategische Änderungen im Kulturbereich. Unter anderem rückte die Frage nach der Rolle und der Bedeutung des kulturellen Erbes in den Vordergrund.

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Grußwort

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Ich begrüße Sie auf der Webseite der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland. Sie können hier vielseitige Informationen über Kasachstan finden. Den Geschäftsleuten möchte ich empfehlen, in den folgenden Rubriken zu surfen wie Wirtschaftspolitik, Investitionsprojekte, Tourismus, wo Sie aktuelle Informationen nicht nur über die Wirtschaft Kasachstans, sondern auch über das Investitionsklima, die Business-Perspektiven sowie über mögliche Geschäftspartner finden können.
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