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Politische Zusammenarbeit |
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Kulturbeziehungen |
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Bilaterale Beziehungen im Bereich Kultur und Bildung Grundlage für die Zusammenarbeit im Kulturbereich bildet das Abkommen über die kulturelle Zusammenarbeit vom 16.12.1994. Dieses Dokument umfasst alle Bereiche der Ausbildung, Forschung und Wissenschaft, Jugendpolitik, Sport, Entwicklung von Sprachen, Unterstützung der deutschstämmigen Bevölkerung Kasachstans, Kulturaustausch, Fernsehen, Rundfunk, Archiv, kulturelle Events und weitere Maßnahmen. Die zuständige Haupteinrichtung für die Zusammenarbeit ist deutsch-kasachische Interregierungskommission für kulturelle Zusammenarbeit. Die letzten Sitzungen der deutsch-kasachischen Kulturkommission fanden im Mai 2001 in Astana und der Minderheitenkommission im Dezember 2007 in Astana statt. |
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Bildungspolitische Zusammenarbeit |
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Dynamisch entwickeln sich heutzutage die bilateralen Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland auf dem Gebiet der Bildung. Die Grundlagen dafür sind das Abkommen zwischen der Regierung der Republik Kasachstan und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über die kulturelle Zusammenarbeit (16.12.94), das Abkommen zwischen der Regierung der Republik Kasachstan und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über zur Unterstützung kasachischer Bürger der deutschen Abstammung (31.05.1996) und das Abkommen zwischen der Regierung der Republik Kasachstan und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über die Entsendung deutscher Lehrkräfte in die Schulen der Republik Kasachstan (26.11.1997). |
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Bilaterale Abkommen |
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Kasachstan und die Weltgemeinschaft |
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Nach Erlangung der Unabhängigkeit fand sich Kasachstan im Epizentrum der sich auf dem euroasiatischen Kontinent entfaltenden Prozesse wider. Der Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts war geprägt von einer schnellen und unumkehrbaren Entwicklung der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozesse. Dies zeigte sich grundlegend in der veränderten Aufstellung der Kräfte und der Neuverteilung des geopolitischen Einflusses. Das bipolare System der internationalen Beziehungen, das bis Anfang der 90er Jahre existiert hatte, wurde abgelöst. An seine Stelle trat allmählich eine qualitativ neue Beziehungsstruktur, die alle Länder der Welt vor die Aufgabe stellte, neue außenpolitische Konzeptionen zu erarbeiten.
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Kasachische Diaspora in Deutschland |
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Die Gesamtzahl der kasachischen Diaspora in Deutschland - als solche werden Kasachen betrachtet, die als Auswanderer vorwiegend aus der Türkei 50-60 Jahre des vorigen Jahrhunderts gekommen sind - beträgt etwas mehr als 1000 Menschen, davon in Köln – 500, in München – 380, in Berlin – 110, in Hamburg – 34, in Mainz – 11, in Frankfurt am Main – 7, in Heidelberg – 7. In diese Liste werden Kasachen nicht aufgenommen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion als Familienangehörige der Spätaussiedler aus Kasachstan nach Deutschland eingereist sind.
Die Kasachen kamen nach Deutschland in drei Wellen: 20-er, 40-er und 60-er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Den Großteil der Diaspora bildeten die Menschen, die Ende zwanziger - Anfang dreißiger Jahre aus Gründen der gewaltsamen Kollektivierung, des Hungers, der Willkür des kommunistischen Regimes die östlichen Regionen Kasachstans verlassen hatten.
Über Tibet und Indien erreichten sie Pakistan, wo sie ungefähr 12 Jahren lebten. Wegen des Krieges zogen sie dann 1953 in die Türkei weiter. Die türkische Regierung hat sie mit Verständnis aufgenommen, finanziell und moralisch unterstützt. Sie bekamen auch die türkische Staatsangehörigkeit.
Ihre Nachkommen kamen Anfang sechziger Jahre nach Deutschland als "Gastarbeiter". Ihre Kinder gingen zu deutschen Schulen, haben Mittel- und zum Teil auch Hochschulbildung bekommen, und sind in die deutsche Gesellschaft integriert. Vertreter der älteren Generation haben immer noch die türkische und der jüngeren inzwischen deutsche Staatsangehörigkeit.
Die nächste Gruppe von Kasachen waren Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs. Zu dieser Zeit hat die Diaspora mit Unterstützung von Mustafa Schokaj in Berlin die Zeitschrift "Die Nationale Literatur - die weltweite Literatur» organisiert. Einer der Gründer, der Chefredakteur der Zeitschrift Mazhit Aitbai hat unter dem Decknamen Kobysschy Korkyt das Buch "Abylai Dastany» рerausgegeben, die 1971in München mit dem Vorwort von Chassen Oraltai neu erschien. In Berlin wurde auch die Zeitung "Die Türkische Einheit» herausgegeben.
Um ihre Identität zu bewahren, den Zusammenhalt zu gewährleisten, sowie die Integrität in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern, wurden an kompakten Wohnorten Kasachische Kulturzentren gebildet, z. B., 1998- in München (seit Oktober 2007 Vorsitzender - Abdurrahman Ünalan), 2001 - in Köln (seit Oktober 2007 Vorsitzender - Abdulgani Makin) gegründet. Am 2. März 2003 entstand das Kasachische Kulturzentrum in Berlin (Vorsitzender - Zhunusbek Töraman).
Mit dem Ziel der besseren Verbindung der Kulturzentren wurde im Rahmen des Kasachstan-Jahres in Deutschland die Föderation der Kasachen in Europa gegründet, die Kasachen aus 8 europäischen Ländern vereinigt. Vorsitzender der Föderation Dr. Abdulkayyum Kesici hat sie am 5. November 2009 in Köln beim kasachisch-deutschen Forum "Der Interkulturelle Dialog in Kasachstan- Fortschritt durch Vielfältigkeit» offiziell präsentiert. Neben den oben aufgeführten Aufgaben verfolgt die Föderation das Ziel, die Verbindung zu Kasachstan zu beleben sowie Möglichkeiten zu schaffen, kasachische Sprache zu erlernen.
Bereits im April des vorigen Jahres wurden in München die europäische Konferenz der kasachischen Diaspora zum Thema „Fragen der Identität und der Integration der Jugend der kasachischen Diaspora in den deutschsprachigen Ländern" und das erste Jugendtreffen der Jugend der kasachischen Diaspora in Europa durchgeführt.
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Grußwort
Sehr geehrte Damen und Herren!
 Ich begrüße Sie auf der Webseite der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland. Sie können hier vielseitige Informationen über Kasachstan finden. Den Geschäftsleuten möchte ich empfehlen, in den folgenden Rubriken zu surfen wie Wirtschaftspolitik, Investitionsprojekte, Tourismus, wo Sie aktuelle Informationen nicht nur über die Wirtschaft Kasachstans, sondern auch über das Investitionsklima, die Business-Perspektiven sowie über mögliche Geschäftspartner finden können.
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