Bildungswesen und Wissenschaft

Bildung gehört zu den strategischen Entwicklungsaufgaben Kasachstans. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Investitionen in das menschliche Kapital und vor allem in Bildung Gesellschaft und Wirtschaft signifikante Gewinne bringen. Investitionen in Bildung sind vor allem wichtig für die Herausbildung technisch progressiver, produktiver Arbeitskräfte, die die rasanten Veränderungen der Welt adaptieren können. Zugleich führen Bildungsinvestitionen zur Akkumulation von sozialem Kapital und damit zur Herausbildung einer Gesellschaft mit einer aktiven Bürgerschaft, hoher gesellschaftlicher Einheit und Integration. Das Entwicklungstempo in Bildung wie auch in der Wissenschaft bestimmt die Geschwindigkeit der Fortschritte in Wirtschaft, Technologie, Politik, Kultur und Gesellschaft. Der Staat erhöht kontinuierlich die Ausgaben für Bildung. Die Anreize für die Privatwirtschaft, in Bildung, Wissenschaft und Innovation zu investieren, werden weiter ausgebaut.

Die Rechtsbasis des Bildungsprozesses ist das Gesetz „Über die Bildung”, das am 27. Juli 2007 angenommen wurde. Daneben wirken andere Gesetze und Konventionen wie die VN-Konvention „Über die Rechte des Kindes“ und „Über

die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen“ auf den Bildungsprozess ein.

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Das Internationale Ausbildungsprogramm „Bolaschak“
Am 5. November 1993 wurde durch den Erlass des Staatspräsidenten der Republik Kasachstan Nursultan Nazarbayev das Internationale Ausbildungsprogramm „Bolaschak“ zur Förderung begabter Jugendlichen bei der Erwerbung der qualifizierten Kenntnissen und Erfahrungen im Ausland für ihre weitere Anwendung zum Wohle des Heimatslandes ins Leben gerufen.
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